4 Gründe für die Tränen einer oder eines Sub während einer Session und wie man sie bekämpft!

Wenn ein Sub weint, kann es viele Gründe haben und man sollte ihnen auf  den Grund gehen.

Welche Ursachen es haben kann erfährst Du hier.

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Voller Stolz berichten viele Doms davon, dass ihr Sub während eines Spiels begonnen hat zu weinen. Manche hingegen sind schockiert davon.

Für den einen sind sie wunderbar, für die anderen ein Zeichen sofort abzubrechen.

Welche Gründe hat das weinen?

  • Dom hat Worte genutzt, die Sub in besonderer Weise beschämen oder entwürdigen.
  • Sub empfängt Strafen, die er nicht als lustvoll verspüren kann.
  • Sub empfindet den zugefügten Schmerz anders als sonst. Nicht lustvoll, sondern einfach schmerzhaft.
  • Sub erlebt oder empfindet bestimmte Handlungen oder Anweisungen des Doms als besonders demütigend.

Aber Sub könnte doch das Safeword nutzen. Wieso tut er es nicht?

  • Ein Safeword beendet das Spiel, eine Bitte um Gnade sollte erhört werden. Beiden kann vom Sub nicht gewollt sein. Manchmal braucht ein Sub auch Schmerz nicht einfach als Lustmacher. Er gewinnt das Wohlgefühl, überlässt dem Dom die Macht ihm Schmerzen zuzufügen oder ihn zu demütigen.
  • Sub fühlt sich so entwürdigt und verletzt, wie Dom es beabsichtigt hat. Er empfängt die Strafe und Demütigung, die er verdient hat. Er gibt seinen Dom das Recht, ihn zu beschimpfen und zu verspotten und leidet darunter. Er nimmt die Worte persönlich. Möglicherweise reißt Dom auch Wunden auf, von denen Sub selbst nicht wusste, dass sie vorhanden sind.

Was könnte helfen?

Wie bei allen Situationen ein einfaches Gespräch. So weiß man, wie man damit umgehen soll, wenn man die Situation erlebt hat.

Der Sub sollte dem Dom vermitteln, das alles weiterlaufen kann, solange das Safeword nicht gefallen ist. Bittet Sub um Gnade oder wimmert, und das Dom ihn nur Trost schenken soll, wenn er es selbst möchte.

Der Dom sollte nachfragen, wieso bestimmte Worte oder Handlungen so eine Reaktion hervorgerufen haben. Es kann gut möglich sein, das Sub in früher Kindheit oft ähnliches erlebt hat und es ihn krängt.

Gibt es ein nützliches Mittel dagegen?

Es gibt kein Patentrezept. Lieber sollte Dom den Sub aus tiefer Konzentration reißen, als den Absturz zu riskieren, der womöglich Sub auf Dauer die Lust am Spiel verliert.

Das Phänomen des Subs, der das Safeword nicht aussprechen kann, ist genau so bekannt wie zeitgleich unbegreiflich.

Sub hat dann einfach nicht den Willen und die Kraft das Spiel enden zu lassen. Er gibt sich allem hin, versinkt darin, solange, bis er zerbricht, wenn der Dom nicht einschreitet.

Den Moment zu erfassen, bevor der Sub abstürzt ist eine wahrlich schwere Aufgabe.

Aber merke dabei immer, das Tränen ein Zeichen von Vertrauen und Offenheit sind, ein Ausdruck allertiefster Gefühle und die offenbart man nicht jedem.

Hast Du ein patentes Mittel dagegen oder zumindest Ratschläge? Schreib es in die Kommentare.

3 COMMENTS

  • Auch ich weine manchmal während des Spiels.Diese Tränen haben eigentlich immer den gleichen Grund:
    Auch wenn dies ausnahmslos bei Bestrafungen passiert, so hat dies doch rein gar nichts mit dem Schmerz oder der Demütigung zu tun.

    Bei mir ist es immer die tiefe Enttäuschung und oft auch Wut über mich selbst, meine Göttin enttäuscht zu haben, die mich zu Tränen rührt.

    Somit sind Tränen dann auch kein Grund, mit einer schmerzhaften Behandlung aufzuhören, da sie nichts mit meiner körperlichen Belastungsgrenze zu tun haben. Oft wirken weitere Schläge dann sogar “befreiend”, da mit ihnen auch eine Art “Sühne” verbunden ist.

    • Auch ein sehr interessanter Ansatz. Danke für diesen Input!

  • Kommende Woche werde ich wohl eine Session habe, die letzte ist schon eine ganze Weile her, freue mich sehr darauf, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich irgendwann weine, ist sogar sehr gross, besonders, wenn nach eine Schmerzphase, durch was auch immer, Zärtlichkeit erfolgt, das ist so ein unglaublicher Moment, mein Körper wird regelrecht mit Endorphinen überschwemmt, das Glücksgefühl ist so massiv, dass ich nicht weiß wohin damit und dann kommen die Tränen, sozusagen als Überlaufbecken. Tatsächlich ist es mir schon passiert, von einen richtigen Weinkrampf erfasst zu werden, tat mir irgendwo Leid, weil das Mädel erst gar nicht wusste, was mit mir ist, aber sie tat das einzig Richtige, sie nahm mich in den Arm. Durch die einfache Umarmung entstandene Intimität hätte nicht mehr größer werden können. Wir machten danach weiter, mit einer Nähe zueinander, die eigentlich mit einer professionellen Domina zu ihrem Kunden gar nicht entstehen kann. Im Nachhinein betrachtet wurde es dann zu meiner härtesten Session, die ich je hatte mit wirklich empfundenen Grenzüberschreitungen und zu einer meiner schönsten Erlebnisse.

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