Anfängerguide für Fesselmanchetten

Fesseln ist aufregend. Das Thema Bondage wurde ja schon sehr oft behandelt. Aber wie kann man diese wunderbaren Fesselmanchetten denn in ein aufregendes Liebesspiel mit einbinden und daraufhin natürlich auch eine Menge Spaß haben?

Egal, ob es nun um das reine Bondage geht oder man sicherstellen möchte, das die Hände verbunden sind, um sich nicht einfach so selbst zu befriedigen oder aber den Partner vollkommen auszuliefern, die Möglichkeiten sind hier grenzenlos. Deswegen gibt es diesen kleinen Anfängerguide für Fesselmanchetten.

Grundsätzlich einmal kann das Fesseln natürlich eine enorme Bereicherung sein. Bis zur vollkommenen Bewegungslosigkeit ausgeliefert zu sein, ist sehr erregend. Um das Erlebnis noch aufregender zu machen, kann man es mit allerlei anderen Spielchen kombinieren, wie zum Beispiel Spanking. Dennoch ist es wie bei allem: Die Sicherheit geht vor und man sollte sich zuvor erst einmal mit den Einzelheiten vertraut machen. Aber dann kann man auch direkt loslegen. Also, bereit den ungehorsamen Sub an Ort und Stelle bewegungsunfähig zu machen?

Gründe, die für Fesselmanchetten sprechen

Entziehe die Bewegung und erlebe völlig neue Empfindungen

Man kann durch den Entzug der Bewegung völlig neue Empfindungen erleben, denn jeder andere Sinn des Körpers wird gestärkt und damit auch die Lust vergrössert. Natürlich verhindert die Fesselung mit den Fesselmanchetten, das der ungehorsame Sub sich nicht einfach berührt, wie er mag. Dies führt dazu, das jeder Schlag, jede zärtliche Berührung, jeder Kuss, viel intensiver wahrgenommen wird. Man kann dies nutzen, um wunderbar das Spielchen Zuckerbrot und Peitsche voranzutreiben.

Die herrliche verruchte Optik

Schau doch nur einmal genau hin, wenn man die Optik der Fesselmanchetten anschaut, aus Leder, oder sogar Edelstahl. Es ist der letzte Schrei. Es ist einfach sexy. Der Anblick des Sub in dieser hilflosen Situation kann extrem erregend sein, es fühlt sich sehr gut an und sieht noch dazu sehr gut aus. Jeder Blick ist auf das sinnliche Abbild gerichtet und man kann sich einfach nicht zurückhalten.

Halte die perfekte Position

Nun, manchmal ist es doch so, dass man eine sehr aufregende Position gefunden hat, um sich hinzugeben. Die Fesselung mit den Manchetten hilft dabei, diese Position auch halten zu können. Dabei ist es egal, ob man gerade eher das Zuckerbrot oder doch die Peitsche bekommt.

Vertrauen und Respekt wächst unweigerlich

Um sich dem Partner wirklich völlig hilflos hinzugeben, so steigt das Vertrauen immens, denn man bindet sich auf einer völlig neuen emotionalen Ebene. Verzichtet man auf die Kontrolle, steigt das Vertrauen, während die Kontrolle zeigt, dass das Vertrauen genau an der richtigen Stelle ist. Man stößt an Grenzen, die aber nicht überschritten werden. Die Verbindung zueinander wird gefestigt und gestärkt.

Völlige Hingabe, während man völlig neue Empfindungen erlebt

Wenn man sich dem Partner voll hingibt, wird es sehr spannend und erregend. Wenn man selbst keine Kontrolle hat, führt dies zur intensiven körperlichen Reaktion, denn man steht die ganze Zeit in einer Erwartungshaltung. Zu sehen, wie der Partner eben diese Hilflosigkeit ausnutzt, wird gerade noch erregender sein. Und man will es immer wieder erleben.

Die Sicherheit geht immer vor

Man kann zwar die Hände fesseln, aber niemals die Sicherheit außer acht lassen. Wie bei jedem Spielchen im Bereich des BDSM ist es wichtig, ein Codewort bzw. Safeword zu vereinbaren, zuvor bereits über die eigenen Grenzen zu sprechen und sogar schon gewisse Sicherheitsmaßnahmen zu erläutern. Und natürlich: Die Person, die gefesselt wird, sollte niemals allein und unbeaufsichtigt zurückgelassen werden.

Die wirklich größte Gefahr bei Fesselmanchetten geht davon aus, dass der Blutfluss behindert werden kann. Erste Anzeichen für einen Kreislaufzusammenbruch sind beispielsweise Kribbeln, Taubheit, Temperaturabfall oder auch Veränderung der Hautfarbe. Tritt eines dieser Symptome auf, sollten die Manchetten sofort gelöst werden. Um eine Durchblutungsstörung zu verhindern, gibt es eine ganz einfache Regel: Zwei Finger sollten zwischen der Manchette und der Haut der gefesselten Person Platz finden, außerdem sollte man oberhalb bzw. unterhalb der Gelenke die Manchetten anbringen, niemals an ihnen direkt. Außerdem sollten die Fesselmanchetten niemals so fixiert werden, das sie die Atmung einschränken. Wenn man sich an diese kleinen Regeln hält, sollte dem sicheren Spaß eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Was man tun sollte:

  • Befolge die “Zwei-Finger-Regel”.
  • Prüfe so häufig wie möglich den Kreislauf.
  • Nach der Fesselung hilft Wärme, um den Blutfluss wieder in Schwung zu bringen.
  • Die Fesseln sollten immer vorsichtig entfernt werden.
  • Halte stets für eine schnelle Lösung der Fesselmanchetten eine stumpfe Schere bereit.
  • Höre sofort auf, wenn irgendwelche Probleme auftreten.
  • Bespreche die Grenzen und ein Safeword.

Was man lassen sollte:

  • Niemals die gefesselte Person unbeaufsichtigt lassen.
  • Setze keine Fesselung auf Gelenke, Nerven oder Venen.
  • Versuche keine komplizierten Fesseltechniken ohne entsprechendes Wissen.
  • Lasse einen Knebel außen vor, außer, es wurde explizit zuvor besprochen.
  • Befestige die Manchetten niemals so, das die Atmung eingeschränkt wird.
  • Verzichte auf die Fesselung, wenn der Sub von Haus aus Herz,- Atem- oder Kreislaufprobleme hat.

Nach der Fesselsession

Oft ist es nach einer langen Fesselung so, dass die gefesselte Person noch etwas “steif” ist und sich noch nicht so bewegen kann, wie er eigentlich gerne möchte. Daher ist es wichtig, zunächst nach der Fesselsession etwas vorsichtiger zu sein, gerade, wenn man die Fesselmanchetten löst. Daher ist doch eine sinnliche Massage ein idealer Abschluss für dieses aufregende Erlebnis. Eine Decke oder ein warmes Handtuch helfen dabei, die schlaffen Glieder wieder auf Vordermann zu bringen.

Lasse daher die Nachsorge niemals zu kurz kommen!

Wo kann man Fesselmanchetten erwerben?

Ideale Hand- und Fussgelenksmanchetten gibt es gerade für Anfänger in dem Bereich bei Meo. Hier kommst Du zu den Fussgelenksmanchetten und hier zu den Handgelenksmanchetten. Diese kannst Du beispielsweise dann sehr gut mit einem haushaltsüblichen Seil, Ketten oder gar Kabelbinder nutzen.

So viel zu diesem Thema. Hast Du noch Vorschläge und Ideen? Schreibe sie in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

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