5 Arten von Bondageseilen

Es gibt einige verschiedene Arten von Bondageseilen. Fünf an der Zahl bekommst Du in diesem Beitrag mit kleinen Informationen dazu aufgelistet. Welches wirst Du dann wohl für Deine nächste Bondage-Session nutzen?

Seide

Seile aus Seide fühlen sich auf der Haut ganz besonders glatt an, sind völlig frei von Reibung und noch dazu sehr bequem. Daher sind Bondageseile aus Seide wohl eine ideale Wahl für Anfänger im Bereich, aber auch für Fans des japanischen Bondage hervorragend geeignet.

Hanf

Hanf zählt wohl zu den Klassikern im Bereich des Bondage, ist also ein richtiger Oldie. Es handelt sich eben um eine doch sehr traditionelle Wahl, wenn man Bondage leben möchte. Es ist sehr stark, langlebig und trägt zur Ästhetik des Spiels bei. Einige finden, Hanf wäre unbequem, kratzig und die letztendliche Fesselung schwer zu lösen. Doch, nach mehrmaligen Waschen wird auch das Hanfseil geschmeidig. Hanfseile sind aber gänzlich ungeeignet, wenn es um Hängebondage geht und ziehen sich bei Nässe auch sehr stramm zu.

Baumwolle

Nun, Baumwolle hat einen besonderen Style, was Bondageseile betrifft. Wenn es also um die Fesselung an sich geht, ist Baumwolle doch sehr bequem. Dennoch kann es sehr stark gedehnt werden und Knoten halten bei diesem Material nicht so gut. Desweiteren wird Feuchtigkeit im Baumwollmaterial gespeichert, was die Keimbildung erhöht. Außerdem sollten Baumwollbondageseile nicht für Hängebondage verwendet werden.

Silikon

Silikon ist ein wirklich flexibles Material. Sie sind glatt und dehnbar, aber gleichzeitig sehr robust. Sie können sich sehr gut auf die Körpertemperatur erwärmen und werden nicht porös, also setzen sich hier auch keine Keime fest. Manch einer findet Silikonbondageseile aber als zu dehnbar und manchmal kann es eben an den Stellen, bei denen man Knoten zieht, die Haut schmerzhaft einklemmen.

Andere synthetische Materialien

Es gibt noch eine Menge andere, synthetische Materialen, die sich für das Bondage eignen. Diese können glatt und robust sein. Manche von ihnen, wie Kunststoff, sind steif und nur sehr schwer zu biegen, was denkbar schwer Knoten binden lässt. Auch wenn diese Seile wirklich vielseitig nutzbar sind, rufen diese Materialen oft Brennen hervor, wenn sie zu schnell über die Haut gezogen werden.

Bondageseile kaufen

Nun, so viel zu den verschiedenen Arten. Bondageseile, und zwar alle der oben aufgeschilderten Arten, kannst Du bei Eufory erwerben.

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Welches Material ist beim Bondage Dein Favorit? Schreib es in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

1 COMMENT

  • Wer sich mit Arten von Seilen beschäftigt, sollte zumindest noch einige Konzepte mit auf den Weg bekommen:

    – gedreht / geflochten: Gedrehte Seile können sich z.B. unter Belastung “entdrehen” … wenn Subbie also am sprichwörtlich seidenen Faden aufgehängt wird (also einen einzigen Seil-Strang), könnte das zu einer unfreiwilligen Karussell-Fahrt bis hin zum Schleudertrauma oder gar dem Anschlagen des Kopfes führen. Ohne Last entwickelt das Seil dann gegebenenfalls ein Eigenleben und schnurrt zu einem dicken Knoten zusammen. Am besten lässt sich dem entgegenwirken, wenn Seile grundsätzlich doppelt verlegt werden oder aber gleich die geflochtene Alternative in den Warenkorb wandert.

    – mit / ohne Seele: Die Seele ist quasi ein Seil im Seil, also ein innerer Kern, der von einem Mantel aus zusätzlichen Fasern umgeben ist. Ein Seil mit Seele fühlt sich hart an und lässt sich zwischen den Fingern nicht nennenswert zusammendrücken. Der Vorteil ist, dass Knoten selbst nach Zugbelastung aussehen, als seien sie gerade frisch geknüpft. Für die Finger bieten sich Angriffspunkte, um den Knoten zu lösen, indem einzelne Schlaufen gut erfasst werden können. Das Gegenteil ist ein Seil ohne Seele, also eigentlich ein Schlauch aus Fasern. Zwischen den Fingern lässt es sich platt drücken und fühlt sich auf der Haut kuschelweich an (besonders, wenn man länger in der Fesslung aushalten muss). Das ist ideal, um daraus super-softe Manschetten zu knüpfen, an denen Subbie nach Leibeskräften ziehen und zerren darf. Der Preis ist, dass die Knoten nach der Belastung aussehen, als sei das ganze kurz im Ofen angeschmolzen worden: Die einzelnen Schlingen legen sich flach an den Knoten und man kommt kaum noch mit den Fingern ran. Da sollte man vorher besser einen Blick ins Pfadfinderhandbuch werfen und einige Knoten lernen, die sich nicht übermäßig zuziehen, beziehungsweise die Enden nie ganz durchziehen sondern immer Öffnungsschlaufen vorsehen.

    Im Notfall lässt sich ein Seil ohne Seele deutlich einfacher mit einer sicheren Verbands-Schere durchtrennen. Für Seile mit Seele wäre ein Teppichmesser eigentlich am Besten. Das verbietet sich jedoch nicht in der Nähe eines zappelnden Subbie von selbst.

    Als Rat aus der Praxis: Das Seil sollte nicht zu lang sein. Stücke von 2, 3, oder auf 5 Metern lassen sich gut verarbeiten, wohingegen 8, 10 oder gar 15 Meter zu dem gefürchteten “Durchziehen” führen. Was beim Aufbau er Bondage vielleicht noch als feierliche Zeremonie gilt, kann beim Freilassen eines Subbie (z.B. mit Krampf oder eingeschlafenen Gliedmaßen) zur echten Geduldsprobe werden. Wer dann jedoch zu schnell zieht riskiert Hautabschürfungen und Verbrennungen.

    Und natürlich sollen die Enden von Seilen nicht einfach verknotet, sondern versäubert sein, also mit einem dünnen Faden umwickelt und vernäht sein. Diese Enden lassen sich durch jede Öse stecken, durch die auch der Seildurchmesser passt. Man kennt es normalerweise von Schnürsenkeln, die am Ende eine Plastik-Hülse haben. Fehlt diese, zerfasert das Seil immer weiter. Und zieht man es aus dem Loch im Schuh, wird es unmöglich, es wieder einzufädeln.

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