Wie Du ein perfekter Sklave wirst.

Perfekt ist natürlich relativ. Denn gerade unperfekt macht doch den Reiz aus.

Aber es gibt ein paar kleine und wichtige Grundregeln, die Du als Sklave beachten solltest, damit das Spiel eine perfekte Wendung nehmen kann und Du den maximalen Spaß für Dich und Deine Partnerin heraus holtst. Dabei ist es übrigens nicht wichtig, ob Du für die Dienstleistung bezahlst oder Du privat mit Deiner Frau spielst. Das Endergebnis bleibt immer das selbe.

Warum sollte man als Sklave immer alles richtig machen? (Danke an der Stelle Thorsten bei Youtube für den Hinweis des kleinen Wörtchens "perfekt".) Kleine Fehler erhalten den Spaß an Deinem Spiel, führen Strafen herbei, die widerrum Abwechslung bedeuten und daher die Spielbeziehung etwas auffrischen können. Wichtig ist nur, dass Du es bei Deinen Fehlern nicht übertreibst und einen gewissen Punkt nicht überschreitest.

Hältst Du Dich an meine kleinen Grundsätze, sollte dem erfolgreichen Spiel rein gar nichts mehr im Wege stehen.

 

Die Tipps helfen Dir natürlich auch weiter, wenn Du Dich gerade bei der Dame Deiner Begierde bewerben möchtest. Du kannst sie so beeindrucken und Dich aus der Masse der Anfragen, die Dominas ohne Frage bekommen, abheben und zeigen, dass Du wirklich Interesse hast.

Ich lege Dir aber dringend ans Herz, Dich zuvor zu informieren wie Du die perfekte Domina findest und natürlich wie Du sie richtig ansprichst.

Stichwort Respekt, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Treue.

Diese vier Wörtchen solltest Du Dir gut einprägen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Sklavendaseins.

Respekt sollte der Herrin gegenüber natürlich niemals verloren gehen. Aber nur als Anmerkung, obwohl es nicht hier her gehört: Auch die Herrin sollte niemals den Respekt gegenüber ihrem Sklaven verlieren. 

Zuverlässigkeit in der Ausführung der Aufgaben der Herrin ist auch ein wichtiger Punkt. Wenn Du aber doch einmal eine Aufgabe nicht richtig erfüllst, dann ist eine kleine Strafe eine nette Abwechslung. Übertreib es nur nicht!

Ehrlichkeit und Deiner Herrin sagen, was Dir auf den Herzen liegt. Irgendetwas verheimlichen, weil es Dir peinlich ist, sollte nicht Sinn der Sache sein. Nur, wenn Du absolut ehrlich bist, wird Deine Herrin die Erziehung in die passende Richtung leiten können. Keine Domina kann hellsehen. Sie kann sich nur um Dich kümmern, wenn Du Dich ihr öffnest. 

Treue braucht man doch eigentlich kaum zu erläutern. Ein fremdgehen und bei einer anderen Dame den Spaß suchen, ist ein absolutes NoGo. Man ist und bleibt nur einer Dame treu. Bei kleinen Fehlern oder Missverständnissen redet man mit der Dame, und verschwindet nicht einfach.

Aber was ist, wenn Du Dich gar nicht fest binden willst?

Das sollte kein Problem darstellen. 

Sei dann aber ehrlich zu der Dame Deiner Wahl. Sage ihr, dass Du Dich nicht fest binden möchtest, dass Du nur ab und zu eine Erziehung wünschst. Viele Frauen machen sich enorme Gedanken die Erziehung optimal zu gestalten, daher ist es nur fair, wenn Du ehrlich bist. 

Sollte sie dann kein Interesse an Dir haben, wird sie Dich ablehnen und beide Parteien sind glücklich. 

Aber dann bleibt noch die Frage des Vertrauens.

Vertrauen ist im BDSM das A & O. Es gibt keinen wichtigeren Punkt, der an erster Stelle steht.

Du solltest Deiner Lady vertrauen. Üblicherweise weiß sie, was am Besten für Dich ist. Aber auch sie sollte Dir vertrauen können. 

Denk an den klugen Spruch: Vertrauen kann binnen weniger Sekunden zerstört werden. Da man sich seinem Partner vollkommen hin gibt, und es bei gewissen Spielen auch eine Art Gefahr mit sich bringt, sollte man mit keinem Menschen spielen, dem man nicht voll vertraut.

Solltest Du ein schlechtes Bauchgefühl haben, dann verzichte besser darauf. Aber sei so fair und teile es der Dame dann auch mit.

Bestimmte Rituale können ungemein helfen.

Du betrittst ein bestimmtes Zimmer im Haus. Oder ein bestimmtes Wörtchen fällt. 

Und ab diesem Zeitpunkt weißt Du, dass das Spiel nun beginnen kann und jeder seine Rolle einnimmt. 24/7 ist nur eine Fantasie. 

Niemand ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 30 Tage im Monat oder 365 Tage im Jahr dominant oder devot. Gestehe Dir das ein, und schaffe ein bestimmtes Ritual. Außerhalb dieses Rituals solltest Du Dir mit Deinem Partner auf einer Augenhöhe begegnen.

Demütigung oder ähnliches sollten daher auch aus dem Alltag fern bleiben. Und auch während einer Session sollte man niemals den Menschen hinter dem Spiel aus den Augen verlieren. Allerdings ist das eher ein Thema für den dominanten Part, der jetzt nicht offtopic behandelt werden sollte.

Strafen müssen sein.

Vor allem, wenn der Sklave etwas falsch gemacht hat.

Strafen sollte man verhindern?

Blödsinn!

Wenn Du ab uns zu einmal etwas mit "Absicht" falsch machst und somit eine Strafe provozierst, dann kann dass das Spiel ungemein spannend machen.

Achte aber darauf, dass Du es nicht übertreibst. Peitscht Dich Deine Herrin zur Strafe aus und Du findest es geil? Wenn Du daher jeden Tag etwas falsch machst, nur um das peitschen zu provozieren, läuft was falsch.

Richtig hingegen wäre, wenn Du ihr sagst, dass Du es ziemlich heiß findest und sie es doch bitte in das Spiel einbauen sollte. 

Denn eine Strafe sollte doch eher eine unangenehme Sache werden, eine Grenze (nicht Tabu!) zu überschreiten, damit der Sklave auch daraus lernt.

Feingefühl ist also wichtig, und irgendwann wirst Du herausfinden, was passt und wie Du bestimmte Arten und Verhaltensweisen zu Deinem Vorteil nutzt.

Übertreib es aber bitte nicht! Das könnte das Vertrauen missbrauchen und in die falsche Richtung abdriften.

Und dann wäre der Punkt mit der Blamage.

Wenn Du mit Deiner Herrin öffentliche Dinge betreibst, sei es im Club oder am Mädelsabend, dann solltest Du Deine Herrin niemals blamieren.

Rücke Dich selbst in gutes Licht. Nicht, um auf die Umwelt dort draußen gut zu wirken. 

Nein.

Um Deine Herrin nicht zu blamieren. Es würde von schlechter Erziehung zeugen, und dies ist für eine Dame die absolute Katastrophe. Zeige also das, was Du gelernt hast und mache keine Extradinge, die Deine Herrin (und Dich) in aller Öffentlichkeit zur Schau stellen würde.

Und wie wird man nun der perfekte Sklave?

Du wirst niemals perfekt sein können. Perfekt ist niemand. Außer ich vielleicht 😉

Aber Du solltest immer auf Deinen Bauch hören, niemals die gute Kinderstube vergessen und Dich natürlich vertrauensvoll Deinem Partner hingeben. 

Es wird nicht gleich am ersten Tag funktionieren, denn eine dauerhafte und intensive Beziehung braucht etwas länger. Redet man aber darüber, kann das Endergebnis famous sein.

Du darfst nur keine Angst davor haben und solltest Dich neuen Dingen gegenüber öffnen. Und mit Herz und Seele dabei sein.

Machst Du nur Dinge mit halber Arschbacke wirst Du niemals glücklich. Und wirst immer nur meckern und schimpfen wie doof die Frauen alle sind. Doch beginne erst den Fehler bei Dir selbst zu suchen. Denn so doof sind die Frauen oft gar nicht 😉

 

Mit diesen kleinen Tipps und Tricks wirst Du sicherlich ein gutes Bild abgeben. 

 

Hast Du denn bereits Erfahrungen in der Richtung "Strafe provozieren" gemacht? Und was denkst Du macht einen perfekten Sklaven Deiner Meinung nach aus? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

6 COMMENTS

  • Also erstmal ein Kompliment, hab mir die 3 Artikel zum Thema" Domina finden", "Domina ansprechen" und "perfekter Sklave durchgelesen" und finde alles sehr angenehm zu lesen. Oft wirkt das "Material" zu dieser Szene etwas gestellt und in der Sprache "Steif"( Der Sklave hat der Herrin den Po im exakten Winkel von 90° herzuhalten….) 😛 .

    Ich habe eine Frage zur Strafe. Meine erste Spielpartnerin hat mich damals gefragt, was ich als Strafe empfinden würde und ich war mir nie sicher, in welchem Maße das gemeint ist. Es gibt ja dinge, die ich zeitgleich als Strafe und trotzdem aufregend finde, aber auch dinge die nur negativ wirken. So richtig geklärt hatte sich das damals nicht, weil ich noch komplett unerfahren war und nicht genau wusste, was ich will. Heute hab ich mir mehr Gedanken gemacht und könnte verschiedene Antworten geben. Aber die Frage steht immernoch im Raum welche Version für eine Domina interessant ist.

    • Am Rand des Tabus….ich könnte mir vorstellen,das so neue Grauzonen entstehen.

      Das sind schonmal tolle Vorschläge, danke für deinen Rat. Wenn ich deine Sache hier irgendwie unterstützen kann ohne mich in sämtlichen sozialen Netzwerken zu outen, sag mir bescheid=)

  • Sehr geehrte Lady Julina,

    Ihre Tipps sind sehr hilfreich. Bei mir kämpfen männlicher Stolz und das Verlangen, als Dienstmädchen meiner Frau zu dienen miteinander. Der Stolz ist mir stets im Wege und ermöglicht es mir kaum, für meine Frau und Herrin ei ordentlicher Sklave zu sein.
    So bin ich selbst sehr für Keuschheit, denn nach dem “O” ist das Devote verschwunden und ich denke, meine Frau fühlt sich dann benutzt.
    Ich hoffe, dass ich durch Sie und Ihre Tipps etwas lernen und besser werden kann.
    Untertänigst,
    Harriet

    • Das hört man oft, das nach dem Orgasmus die Lust verschwunden ist. Die Lösung der Probleme ist die Keuschhaltung, da bleibt die Lust zu dienen eine ganze Weile erhalten.

  • Vorweg möchte ich sagen, dass ich mich mit meiner Göttin auf dem Weg zu einer intensiven FLR befinde.

    Der perfekte Sklave versucht die Wünsche seiner Herrin bereits zu erahnen, bevor sie selbst sich dieser bewusst ist. Die meisten Dinge muss die Herrin daher nicht befehlen, ich bin stolz wenn ich sie ohne Aufforderung beglücken kann.

    Meine Aufgabe sehe ich dabei darin, ihr Leben so angenehm wie möglich zu machen. Dementsprechend kommt es für mich auf gar keinen Fall in Frage, Strafen bewusst zu provozieren. Wenn sie Lust verspürt, mich zu quälen, kann sie das auch tun, ohne mich für etwas zu bestrafen.

    Sollte sie mir mal “zu wenig Aufmerksamkeit schenken”, so hat sie sicherlich andere Dinge im Kopf, so sollte ich sie dann keinesfalls mit zusätzlicher Bettelei belasten. Vielmehr ist es dann an mir, für ihre Entspannung zu sorgen, bis sie den Kopf wieder für mich frei hat.

    OK, das klappt leider noch nicht immer, aber ich lerne ja noch und dafür sind Strafen dann auch wirklich gut 🙂

    • Ihr lernt Euch ja beide immer weiter kennen und genau dieser Weg ist eigentlich auch ein extrem aufregender Teil.

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