Was ist zwischen Dom und Sub eigentlich erlaubt?

Das ist eine berechtigte Frage, die sich wohl jeder Dom, aber auch jeder Sub stellt. Was ist eigentlich erlaubt, und was nicht?

Deshalb widmen wir uns in diesem Beitrag dieser Frage und gehen diesem durchaus sehr wichtigen Thema auf den Grund.

Besonders wenn man am Anfang steht, stellt man sich diese Frage ganz berechtigt. Was darf man als Dom mit Sub machen und auf was sollte man sich Sub einlassen, was Dom mit ihm tut.

Grundsätzlich aber gilt: Als Sub sollte man sich zunächst einmal auf nichts einlassen, was man nicht selbst auch möchte. Denn die Entscheidung wie weit Dom gehen soll, legt Sub fest. Auch die Grenzen werden von Sub bestimmt. Daher gibt es hier kein "Soll", was auf jeden Fall gemacht werden muss. Denn das hat rein gar nichts mit BDSM zu tun. Es gibt hier kein Regelwerk. Sollte dennoch ein Dom bei Sub darauf beharren, dann sollte man sich wirklich schleunigst von eben diesen verabschieden.

Die Kennenlern-Phase

Besonders in dieser Anfangsphase sollte man bereits feststellen, ob man zusammen passt. Das ist nicht nur auf der optischen Ebene der Fall, sondern auch die intellektuellen Vorstellungen sollten zusammen passen. Ebenfalls wichtig sind die Neigungen, die auch kompatibel sein sollten, sonst sind Frust und auch Unzufriedenheit schnell vorprogrammiert.

Manche Doms haben bereits explizite Vorstellungen davon, was Sub machen sollte, wenn man sich das erste Mal begegnet. Das ist auch nicht verkehrt, wenn Sub es auch selbst gefällt. Dennoch sollte diese erste Handlung von Sub nicht zu irgendetwas verpflichten. Denn es ist kein Garant für eine Session zwischen beiden und selbst wenn beschränken sich die Rechte des Dom immer auf die Vorlieben des Sub. Deshalb ist ein intensives Vorgespräch Pflicht.

Die Pflichten des Sub

Grundsätzlich muss Sub keine Praktik auf Zwang erdulden. Welche Dinge man erlebt, legt jedes Paar individuell fest und es gibt hier kein Muss an Dingen, die dazu gehören. 

Etwas, bei dem man selbst ein seltsames Gefühl hat, wird daher nicht durchgeführt.

Jeder gute Dom wird auf diese Dinge eingehen und es lassen, aber niemals zu Dingen zwingen, die innerhalb von Abneigungen oder Unsicherheiten liegen, denn er ist stets auf den Spaß und die Lust des Sub bedacht. Will er hingegen Sub immer wieder Überreden, sollte man sich wirklich Gedanken machen, ob Dom wirklich er richtige Partner für Sub ist.

Denn es ist wichtig einen Partner an seiner Seite zu haben, der die eigenen Wünsche und Grenzen respektiert und dabei nicht stur seine eigenen Bedürfnisse befriedigen will.

Die Rechte des Dom im alltäglichen Leben

Grundsätzlich einmal liegt es immer daran, was beide vereinbart haben und wollen. So kommt es darauf an, ob beide 24/7 wollen oder sich doch eher auf ihre Rollen innerhalb einer Session beschränken.

24/7 ist aber in der Realität eher selten, deshalb sollte man sich im Alltag eher auf Augenhöhe begegnen und somit auch einvernehmlich handeln. Somit hat der Dom im Alltag keine Rechte den Sub eben wie einen zu behandeln. Außer eben, man befindet sich gerade in einer Session.

Die Rechte des Dom während der Session

Beginnt man hingegen mit einer Session, verändern sich natürlich auch die Regeln. So ändert sich die Beziehung auf Augenhöhe eben in das Machtgefälle und der Dom kann Dinge innerhalb der festgelegten Grenzen und Tabus von Sub verlangen, erwarten und eben auch durchsetzen oder bestrafen.

Deshalb ist es unumgänglich vor Beginn einer Session oder Spielbeziehung miteinander zu reden und die Grenzen und Vorlieben klar zu definieren. Innerhalb dieser festgelegten Grenzen kann der Dom dann frei wählen, wie er Sub bespielt. Und sollte Sub dann innerhalb des Spiels dennoch merken, dass eben eine Grenze überschritten wurde und sich seine Gefühle geändert haben, sollte das Spiel von Dom nach dem Safeword abgebrochen werden.

Dennoch ist Dom kein Wunscherfüller eines Wunschzettelsub. Zwar legt Sub den Bereich des Spieles fest, aber Dom entscheidet wie er diesen Bereich bespielt. Er entscheidet was geschieht. Sub wird bekommen was er braucht, kann aber dann nicht entscheiden wann das passieren wird. 

Auch wenn Dom auf Dauer natürlich auch die Wünsche von Sub berücksichtigen sollte, reicht auch schon das Gefühl der Unterwerfung und völligen Hingabe um komplette Befriedigung zu erlangen.

Deshalb: Doms Rechte innerhalb der Session enden da, wo Sub seine Grenze festgelegt hat oder das Safeword zur Hilfe nimmt.

 

Hast Du noch weitere Ideen und Vorschläge zum Thema? Schreib sie in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

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