Wie erlebt man den Sex intensiver und das ganz ohne Samenerguss?

Ist es tatsächlich möglich als Mann Sex und Spaß zu haben – ganz ohne einen Samenerguss zu erleben? Und was hat das mit der Keuschhaltung zu tun?

Viele Männer denken im Bett doch tatsächlich nur an sich, wieso also nicht einfach mal dazu übergehen, doch direkt einmal an die Frau zu denken und die eigene Lust hinten anzustellen?

Diese ganz bestimmte Technik, die man vor allem und besonders als Erweiterung zu der Keuschhaltung oder der FLR hinzunehmen kann, nennt man Karezza. Darunter versteht man nichts anderes als die sexuelle Befriedigung ohne einen Orgasmus bzw. einen Samenerguss zu erreichen.

Für die Frau ist ein Orgasmus aber ohne wenn und aber absolut erlaubt. 

 

Was bringt mir diese Technik?

Es ist denkbar einfach. Wenn ein Mann gekommen ist, ist normalerweise erst einmal Ende. Er hat zu nichts Lust mehr, auch nicht, die Frau weiterhin zu befriedigen. Sich einfach umzudrehen und zu schlafen ist da keine Seltenheit.

Doch: Bei einer Frau geht es dann gerade erst einmal richtig los.

Wenn man aber als Mann seinen Orgasmus und seine Ejakulation ganz bewusst steuern kann, ist nicht nur die eigene Befriedigung viel intensiver, sondern auch die der Frau. Auch sind Erektionsprobleme dann meist Vergangenheit oder aber, mal ganz nebenbei gesagt, Wünsche nach einer Schwangerschaft können besser vorausgeplant werden.

Dennoch steht dem Allem erst einmal eines voraus: Der Mann muss ganz bewusst die Entscheidung fällen auf einen Orgasmus UND die Masturbation zu verzichten und dann auch wirklich hinter dieser Entscheidung stehen.

Leider ist es ein absolutes Trugbild, dass man als Mann meint, so oft wie man möchte nach Lust und Laune masturbieren zu können, ganz egal, wo man gerade ist. Doch was löst häufige Masturbation beim Mann aus? Zum einen sinkt seine sexuelle Kapazität rapide und zum anderen steigt die Sehnsucht nach mehr und intensiverer Befriedigung. Dabei rücken gemeinsame Pärchenspiele in den Hintergrund.

 

In 4 Schritten zum Erfolg

1. Schritt

Wenn Du (und Deine Partnerin) den Schritt wagst und auf Masturbation und einen Orgasmus verzichten möchtest, dann werde Dir selbst zuvor noch einmal über die Konsequenzen bewusst und halte dabei stets Deine Entscheidung bei. Ein Rückzieher macht dann keinen Sinn mehr.

Wenn Du Dir dann ganz sicher bist, wirst Du ab sofort auf die Masturbation und den Orgasmus verzichten – sofern Deine Partnerin dann nicht ausdrücklich wünscht, dass Du zum Orgasmus kommst, versteht sich.

Dennoch ist es wichtig, damit Du Erfolg haben kannst, zunächst einmal langsam auf den Orgasmus und die Masturbation zu verzichten. Starte daher damit, dass Du zunächst diese beiden Dinge auf 2x im Monat beschränkst. Auch wenn Du jetzt Schnappatmung bekommst, vor allem, wenn Du zu der Sorte Mann gehörst, der mindestens einmal, manchmal sogar mehrfach täglich masturbiert, wird dies doch schon ein harter Schritt sein.

Sollte es Dir schwer fallen, ist wohl doch der Keuschheitsgürtel die beste Lösung, um das Ziel deutlich schneller zu erreichen. Oder versuche es doch einfach damit, dass Du Deinen PC so sperrst, dass Du keine erotischen Inhalte mehr sehen kannst? Oder: Such Dir einfach ein nettes Hobby und eine Beschäftigung, um Dich abzulenken.

Normalerweise ist es üblich, das nach dem ersten Monat das Verlangen nach einem Orgasmus und Masturbation deutlich zurück gehen wird.

 

2. Schritt

Wenn Du den ersten Schritt erfolgreich gemeistert hast, solltest Du dazu übergehen, mehrere Wochen oder einen ganzen Monat lang auf Masturbation und einen Orgasmus zu verzichten. 

So gibst Du nicht nur Dir, sondern auch Deinem Körper, die Möglichkeit einfach mal durchzuatmen und sich langsam an das neue Leben zu gewöhnen. Wenn Du bereits mit einem Keuschheitsgürtel gestartet bist, kann man wunderbar direkt in das dauerhafte Tragen übergehen.

Manchmal ist es auch sinnvoll, wenn Du außerhalb Deiner Partnerschaft einfach einmal über das Thema redest. Ein Forum zu suchen macht daher auf jeden Fall großen Sinn, tausche Dich dann am besten mit Gleichgesinnten aus.

Auch wirst Du für Dich selbst merken, dass die Wünsche Deiner Partnerin in den Vordergrund rücken. Nicht unbedingt "nur" sexueller Natur, sondern auch die allgemeine Hausarbeit oder gemeinsames Ausgehen – Du wirst mehr und mehr darauf bedacht sein Deine Partnerin glücklich zu machen.

Im zweiten Schritt kann Deine Partnerin dann auch dazu übergehen mehrmals wöchentlich Deinen Schambereich einige Minuten oder auch ausgiebig zu massieren. Dabei gilt natürlich: Behalte die Kontrolle, zügel Deinen Orgasmus und halte Deine Ejakulation zurück. Lasse Dich dabei langsam, jedoch mit viel Massageöl, verwöhnen, auf keinen Fall in schnellen Bewegungen Richtung Orgasmus gesteuert werden.

Übrigens muss dafür, solltest Du einen Keuschheitsgürtel tragen, eben dieser nicht zwingend entfernt werden.

Damit Dein eigener sexueller Reiz nicht allzu sehr in Anspruch genommen wird, sollte Deine Partnerin begleidet sein. Ihr könnt nun gemeinsam herausfinden, welcher Bereich ganz besonders empfindlich reagiert und vor allem und viel wichtiger: Wann Du wohl kurz vor einem Orgasmus stehen wirst. Ihr werdet Euch besser kennenlernen und gemeinsam herausfinden, wie man einen Orgasmus verhindern kann – ohne dabei auf die sexuelle Befriedigung verzichten zu müssen.

Wenn Du keine Erektion bekommst brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Du wirst dennoch genügend oder sogar gleich viel spüren, egal, wie verhärtet er ist.

 

3. Schritt

Bist Du bei 2-4 Wochen ohne Masturbation und Orgasmus angelangt, könnt ihr langsam aber sicher gemeinsam mit dem sogenannten Karezzasex beginnen.

Startet dabei mit viel Streicheln oder Küssen. Solltest Du dabei zu sehr erregt werden, verlangsamt das Tempo etwas. 

Schiebe dann den Penis nur langsam oder nicht ganz in die Vagina Deiner Partnerin. Die beste Stellung dafür ist, wenn Deine Partnerin auf dem Rücken liegt und Du auf der rechten Seite. Du musst dabei nicht zwingend einen erregten Penis haben, Gleitgel kann aber helfen. 

Sobald der Penis etwas in sie eingedrungen ist, bleibt ihr in dieser Position und verharrt darin. Euch streicheln, küssen, massieren und berühren ist erlaubt, bewege dabei aber den Penis nicht. Das mag vielleicht auf den ersten Blick hin langweilig sein, Du wirst aber schnell merken, das es sehr intensive Gefühle hervorrufen kann. 

Jetzt bewege Dich zunächst ein wenig. Aber komme dabei nicht zum Orgasmus. Solltest Du spüren, dass Du Dich dem Orgasmus näherst, ziehst Du Dich aus ihr zurück und fährst lieber mit etwas Schreicheln oder Liebkosen fort, bis Du wieder etwas runtergekommen bist und in sie eindringen kannst.

Seid beide völlig entspannt und erzwinge auch ihren Orgasmus nicht. Dies kann einige Minuten, aber auch gerne ein paar Stunden dauern. Konzentriert Euch einfach völlig auf die Gefühle und auf keinen Fall auf den Höhepunkt.

Auch wenn Deine Partnerin beim ersten Mal keinen Höhepunkt erlebt ist das kein Problem. Lasst Euch Zeit und es passiert irgendwann ganz von allein.

 

4. Schritt

Wenn ihr fleissig geübt (oder Du verzichtet hast), solltest Du merken, das ein Orgasmus gänzlich ausgeschlossen ist.

Beim Sex selbst ist es jetzt nun erlaubt die Penetration Deiner Partnerin zu steigern – sofern Du selbst nicht zum Orgasmus kommst. 

Ab diesem Schritt sollte man besser von einem Peniskäfig Gebrauch machen um zu verhindern, dass Du heimlich masturbierst und einen Orgasmus erlebst. Dieser Käfig kann dann wunderbar von Deiner Partnerin kontrolliert werden.

Sollte Deine Partnerin nicht durch Penetration allein zum Orgasmus kommen, ist es jetzt auch kein Problem sie durch Mund, Zunge oder Finger zu befriedigen.

 

Hast Du noch weitere Tipps? Dann schreibe sie in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

1 COMMENT

  • Das ist leider nicht in jeder Partnerschaft möglich. Die Partnerin muss sich darauf einlassen und verstehen das es dem Partner wichtig ist.

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