Was Selfbondage mit Raumfahrt zu tun hat und Dir lehren kann, wie Du ein sicheres Erlebnis erschaffst!

Was erzählt die Frau hier eigentlich? Selfbondage und Raumfahrt? Es ist gar nicht so abwegig, wie Du denkst!

Mit drei einfachen Schritten kannst Du Deine persönliche gefesselte Zeit so sicher wie möglich gestalten. Und hast auch den maximalen Spaß an diesem Erlebnis.

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Selfbondage ist wie Raumfahrt. Es ist gefährlich und extrem viele Dinge können schief gehen. Wegen einem kleinen Fehler in der Planung kann es zu extremen Folgen kommen. Bloß, weil man eine falsche Entscheidung getroffen hat, ist das gesamte Spiel ruiniert.

Niemand ohne Wissen würde ein Raumschiff in das Weltall schießen. Ohne zu wissen, wie man dieses Raumschiff sicher auf die Erde zurückbringt. Und genauso ist es auch beim Selfbondage. Niemand ohne Wissen sollte sich selbst fesseln. Vor allen Dingen nicht, wenn er nicht weiß, wie er sich aus dieser Fesselung befreien kann. Und deswegen versuche ich Dir die Ähnlichkeit zwischen der Raumfahrt und des Selfbondage hier einmal näher zu bringen.

Schritt 1: Planen, testen, checken

Die erste Aufgabe besteht darin zu planen, was man eigentlich möchte. Wie lange möchte man gefesselt bleiben? Was möchte man was passiert, wenn man gefesselt ist? Aus welchen Materialien bestehen die Dinge, mit denen man sich fesseln will? Welche Befreiungsmethoden (Release) möchte man benutzen? Welchen Gefahren setzt man sich aus? Was könnte schief gehen?

Sobald man diese Dinge für sich selbst ausgearbeitet hat, kann man in die Testphase übergehen.

Sind die Dinge, die man sich im Kopf zurechtgelegt hat, wirklich mit der Realität kompatibel? Hat man so zum Beispiel Handschellen mit Doppelverriegelungsmechanismus? Fällt der Schlüssel dorthin, wo man es erwartet? Kann man den Knebel tragen, ohne dabei Atmungsschwierigkeiten zu haben? Kann man die Handschellen hinter dem Rücken verschließen?

Das sind alles Dinge, die man mehrmals versuchen und austesten sollte. Es bedeutet eine Menge Arbeit, wenn man es allein für sich selbst versucht, und ist etwas anderes, als wenn man es mit anderen Personen ausprobiert.

Wenn man alles getestet hat, ist es an der Zeit, das Szenario noch einmal zu überprüfen.

Ist der Plan, die man selbst gefasst hat, vernünftig? Man sollte daher nicht planen eine extrem lange Zeit gefesselt zu verbringen. Man sollte in der Realität bleiben! Sind es die korrekten Schlüssel für die Schlösser? Sind die Handschellen funktionstüchtig? Hat man ansonsten alles vorbereitet? Sind Türen und Fenster verriegelt? Ist das Gas abgedreht oder Kerzen gelöscht? Hat man funktionierende Stromquellen, wenn man sie braucht?

All das sind wichtige Dinge, die man zuvor erst einmal überprüfen sollte. Dennoch sollte man auch an Dinge denken wie zum Beispiel funktionierende Batterien in einem Vibrator oder dergleichen.

Schritt 2: Start

Sobald man sich ganz sicher ist, man alles kontrolliert und erarbeitet hat, ist man bereit den Start einzuleiten oder mit anderen Worten bereit zu fliegen. Man schließt das letzte Schloss und fesselt sich somit komplett.

Sobald man in der Luft ist, kann man bekanntlich nicht mehr viel ändern. Es ist ab diesem Zeitpunkt zu spät irgendwelche Probleme zu erkennen, wenn man bereits selber vollständig gefesselt ist. Nun ist man es auch bis zum bitteren Ende.

Hat man hingegen den ersten Schritt sorgfältig durchgeführt, sollte der zweite Schritt extrem genüsslich werden. Allerdings könnte auch hier noch alles scheitern. Der bekannte Satz "Houston, wir haben ein Problem" wird hier dann schneller Anwendung finden, als einem lieb ist. Nicht nur für Astronauten, sondern auch für sich selbst.

Man ist allein, ohne dass man jemanden hat, der einem hilft. Fehler beim ersten Schritt können also verheerende Folgen haben. Man sollte dabei immer bedenken: Die Challenger ist explodiert, weil man den Kraftstofftank vor dem Start nicht noch einmal genau überprüft hat.

Schritt 3: Landung

Kannst Du Dich an die Columbia erinnern? Alles verlief absolut perfekt. Bis zur Landung! Bei der Landung ging alles schief. Und warum? Wegen einem Fehler beim Start. Dieser Fehler war so winzig, dass ihn niemand bemerkte. Die Isolierung an der Nase des Raumschiffes wurde beschädigt, was die spätere Rückkehr zur Erde unmöglich machte. Dies kann auch beim Selfbondage passieren!

Alles kann perfekt verlaufen, kann ein himmlisches Gefühl sein, bis zum Befreien. Die Arme könnten unbrauchbar werden, da sie schlecht durchblutet sind. Man könnte die Handschellen in der falschen Richtung angebracht haben, sodass es fast unmöglich ist, sich zu befreien. Man könnte sogar feststellen, dass eigentlich die sicherste Methode, das sogenannte "Eis-Release" einfach nur nicht funktioniert hat. Was ist im Falle eines Stromausfalls? Wenn es gar nicht die eigene Schuld ist?

Aber nein! Es ist immer die eigene Schuld. Man hätte diese Dinge vorher erkennen müssen. Man sollte mindestens zwei unterschiedliche Release-Methoden haben, um sich befreien zu können. Diese sollten unabhängig voneinander funktionieren. Also nicht auf die gleiche Sache zurückgreifen, so zum Beispiel sollte sich eine auf Dinge wie Strom konzentrieren, die andere auf eine völlig andere Methode. Fällt also der Strom aus, ist man mit der zweiten Methode auf der sicheren Seite.

Fazit:

Man sollte sich auf gar keinen Fall von der Erfahrung täuschen lassen. Denke an den Kapitän der RMC Titanic. Jahrelang bereits war er als Kapitän tätig, auf verschiedenen Schiffen und hat die ganze Welt gesehen. Doch ein kleiner Fehler kostete tausenden Passagieren und Besatzungsmitgliedern das Leben. Das Leben ist voller Katastrophen, die man leicht vermeiden könnte.

Deshalb sollte man auf diesen drei Schritte Plan auf gar keinen Fall verzichten!

Übrigens habe ich diesen Text auf BoundAnna.com entdeckt und für Euch ins Deutsche übersetzt. Wer Englisch beherrscht, kann natürlich herzlich gerne einmal auf ihrer Seite vorbeischauen.

Wenn Du noch mehr über das Thema Selfbondage erfahren möchtest, kommst Du hier zu allen Artikeln dieses Themas.

Hast Du bereits schon einmal Selfbondage praktiziert und kannst vielleicht sogar den ein oder anderen wertvollen Tipp geben? Schreib Ihnen die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

6 COMMENTS

  • Mat Thias De Veusch

    Dann lieber Selbstbondage, kurz bevor die Freundin heimkommt, sie wird einen hilflosen Mann finden, mit dem sie alles anstellen kann.

  • Ich hätte ein paar Tipps:
    1. auf einen Knebel verzichten damit man im schlimmsten Fall noch um Hilfe rufen kann.
    2. die Time Bond Eisschlösser sind Strom unabhängig und sicher-gibt es in vielen Onlineshops zu bestellen.
    3. ein Notrelease bereitstellen-zum Beispiel den Hauptschlüssel in einen Eimer voll Farbe schmeißen. Den Kippt man garantiert nicht so ohne weiteres um. Nur im allerschlimmsten Fall kann man sich selber befreien.

    • Aber was bringt es dir denn um Hilfe zu rufen, wenn die Tür abgeschlossen ist und derjenige keinen Schlüssel hat? Stell dir mal vor du wohnst in einem Haus, wo dich keiner hören kann. Ansonsten sind die Ratschläge natürlich sehr gut! Auf die Befreiungsmethoden gehe ich dann noch einmal separat ein. Aber deine Ideen hatte ich gar nicht so im Kopf, zumindest die letzte nicht.

      • Gut o.k., in einem freistehenden Einfamilienhaus bringt dies natürlich nichts aber in einem Mietshaus schon eher. Eine Tür kann der Schlüsseldienst in einer halben Stunde oder noch schneller aufmachten. Ohne Knebel kann man wenigstens noch schreien-bei mir sind die Wände so dünn dass die Nachbarn dies nach ein paar Stunden garantiert mitbekommen.

        • Ja, da hast Du schon recht. Aber Peinlichkeiten sind vorprammiert. Lieber jemanden auf Kurzwahl einspeichern und ihn einweihen.

  • Tja, wenn man niemanden hat den man auf die Kurzwahl legen könnte….

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