Wie man herausfindet, ob man selbst devot oder masochistisch ist und seine eigene Neigung definieren kann!

Ist man denn jetzt nun devot oder masochistisch? Oder vielleicht sogar beides? Fragen über Fragen. 

Derweil ist es gar nicht so schwer herauszufinden, wie man seine eigenen Vorlieben nun definieren sollte.

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Klären wir erst einmal in kurzer Knappheit die Definitionen von Masochismus und Devotion.

  • Devotion

Unterwürfigkeit, Ergebenheit, Gottergebenheit.

  • Masochismus

Die von R. von Krafft-Ebing eingeführte Definition lautet wie folgt: Eine Störung des Geschlechtsempfindens, bei der es beim Erleiden körperlicher oder seelischer Misshandlungen durch den Partner zur geschlechtlicher Erregung kommt.

Der Weg zur Erkenntnis

Man diagnostiziert seine Fantasien, ist in ihnen auf den Knien sitzend gefesselt und wird dabei vielleicht sogar gezüchtigt und findet heraus, das man dies sehr genießt.

Irgendwie hat man die dunkle Vermutung, dass es irgendwas mit Sadomasochismus zu tun haben könnte und immerhin hat man das irgendwo schon einmal gehört und schaut dann einfach mal ins Netz, um die genaue Definition zu erforschen.

Mit dem Suchbegriff "SM" findet man allerlei schweinische Bildchen, versucht den Begriff "BDSM" und findet einige hilfreiche, faszinierende, unbekannte Themen.

Und wie oft stolpert man über Begriffe wie "devot" und "masochistisch" und fragt sich, was da wohl auf einen selbst zutrifft.

Der Onlinetest der Aufschluss gibt

Mit dem BDSM-Test.com schafft man es, die Neigungen prozentual zu klassifizieren.

Und man weiß, wie viel devot, wie viel masochistisch, wie viel dominant und wie viel sadistisch man ist.

Aber es gibt auch diverse andere Möglichkeiten herauszufinden, zu was man tendiert.

Stell Dir vor…

  • … Du spürst heißen Wachs auf dem Körper.
  • … Du wirst mit Schlaginstrumenten geschlagen.
  • … Du bekommst Klammern an Brustwarzen und Geschlecht.
  • … Du spürst kleine spitze Nadeln in Deiner Haut.

Springt Dein Kopfkino an? Dann bist Du masochistisch.

  • … Du dienst als Fußbank.
  • … Du sprichst Deinen Dom mit "mein Herr" an und meinst dies auch so.
  • … Du kniest stundenlang auf den Knien, während Du gedemütigt und erniedrigt wirst.
  • … Du wirst am Halsband durch die Wohnung geführt, auf allen Vieren.

Macht Dich der Gedanke an? Dann bist Du devot.

  • … Du bekommst Schmerzen zugefügt, bist dabei gefesselt und lieferst Dich völlig aus.
  • … Du wirst für Verfehlungen schmerzhaft bestraft und bedankst Dich für jeden einzelnen Schlag.

Dann bist Du vermutlich devot und masochistisch veranlagt.

Na klar, bei jedem sind die einzelnen Anteile mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt. So oder so, Du kannst Dich dann mit Fug und Recht als Sub bezeichnen.

Aber wie geht es weiter?

Lass Dir bitte nicht von irgendwelchen Menschen erzählen, dass ein richtiger Sub so oder so zu sein hat.

Du bist einfach ein Sub, der sich unterwerfen möchte oder es liebt Schmerz zu spüren, die genaue Ausprägung spielt dabei keine Rolle.

Übrigens nennt man einen devoten Sub eher "Sklaven", einen masochistischen Sub eher "Bottom".

Möchte der Dom irgendetwas von Dir, was Du ihm nicht geben kannst oder willst, trenn Dich von ihm. Jeder Dom findet den perfekten Sub, jeder Sub den perfekten Dom.  Und hier müssen natürlich auch die Vorlieben zusammen passen.

Lass Dich nicht verbiegen um jemanden zu gefallen. Ist er ein verantwortungsvoller Dom, der auch Gefühle für Dich hegt, wird er Dir zuliebe auf die Praktiken verzichten, die Du ablehnst oder aber Du könntest ihm gestatten mit anderen zu spielen.

Mache also nicht etwas aus Dir, was Du nicht bist. Außerdem wird ein anständiger Dom es auch niemals versuchen.

So, weißt Du jetzt, wo Du Dich einzustufen hast? Schreib es doch mal in die Kommentare.

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