Warum man Fesselspielchen nicht mit Kabelbindern erleben sollte!

Selbstverständlich ist Bondage keine neue Erfindung, aber durch diverse Medien gewinnt man den Eindruck Baumarktutensilien sind bestens geeignet.

Doch Vorsicht: Das ist nicht  immer der Fall. Bestimmte Dinge eignen sich nämlich für die Fesselkunst ganz und gar nicht.

Von japanischer Fesselkunst bis zum Mittelalter – das traditionelle Fesseln hat eine lange Tradition. Während es zu damaliger Zeit eher nicht für den erotischen Zweck genutzt wurde, sondern um Gegner zu bezwingen oder aber zur Form der absoluten Meditation um mit dem Leben ins Reine zu kommen.

Diese wunderbare Kunst fasziniert Menschen auf der gesamten Welt.

Es folgt grundsätzlichen Regeln, bei der Spaß, Harmonie und Erotik im Vordergrund stehen. Entsprechend wirkt die Seilführung sehr ästhetisch.

Viele Menschen beschreiben den Akt des Fesselns als geborgenes Gefühl, das neben der Erotik auch Ruhe und Nähe in den Vordergrund stellt.

Doch durch diverse Romane, wie beispielsweise Fifty Shades of Grey [ Link ], werden auch Außenstehende an das Thema herangeführt. Doch oft auch an unrealistische Szenen und Praktiken, die man auf keinen Fall als Anleitung interpretiert werden sollten.

Grundsatz: Sicherheit geht immer vor

Kabelbinder können grundsätzlich erheblichen Schaden beim Gefesselten auslösen. Denn bei einem erotischen Spiel wird immer Einverständnis und Aufklärung vorausgesetzt – und dies wird oft bei Romanen oder in Filmen außer Acht gelassen.

Das verantwortungsvolle Auseinandersetzen mit dem Thema ist daher eine wichtige Tatsache – denn Körperteile können ungünstig abgeschnürt oder sogar verletzt werden.

Klar sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Daher kommen auch Materialen zum Einsatz, die man aus allen möglichen Bereichen zusammensucht. Gerade, wenn man etwas erfahrener ist.

Dennoch sollten Anfänger davon absehen derartige Hilfsmittel zu nutzen. Wissen, Informieren, Testen lautet die Devise – und dabei immer auf der sicheren Seite zu sein.

Seile [ Link ], Lederfesseln [ Link ] oder andere Accessoires sind viel hautfreundlicher und bringen eine Menge mehr an Freude.

Über die Gefährlichkeit von Kabelbindern

Wie allgemein bekannt ist, bestehen Kabelbinder aus festem Kunststoff, welches über eine Rastung zusammengezogen wird.

Das Problem: Macht man eine Raster enger, kann man diese danach nicht mehr lösen. Blutstauungen können auftreten, was Durchblutungsstörungen hervorrufen und der im Schwindel enden kann, Schürfwunden oder tiefe Schnitte ins Fleisch hervorrufen könnte.

Und das führt weder zur Lust noch zur Wiederholung.

Ohne Werkzeuge wie einem Seitenschneider oder einer Schere kann man Kabelbinder gar nicht wieder öffnen. Entscheidet man sich also für diese Fesselvariante, sollten diese beiden Hilfsmittel griffbereit liegen, um im Notfall blitzschnell reagieren zu können.

Denn Fakt ist: Die Fesselung wird zu eng werden und das schnelle Lösen wird unabdingbar sein.

Ein Messer zu nutzen ist übrigens in keinster Weise empfehlenswert! Denn das endet eigentlich immer sehr blutig.

Gerade im Halsbereich sollte man von Kabelbindern ganz absehen. Halsfesseln aus Leder eignen sich hingegen viel besser.

Wer also gerne fesselt oder es ausprobieren möchte, sollte Wert auf Lust und Sicherheiten in einer Kombination legen und daher auf Naturmaterialien wie Leder [ Link ] zurückgreifen. Der Bewegungsfreiraum ist unschlagbar und es eignet sich für vielerlei Fesselspiele hervorragend.

Kannst Du das selbe über Kabelbinder berichten? Schreib sie doch gerne einmal in die Kommentare!

2 COMMENTS

  • So ganz stimmt das nicht, dass alle Kabelbinder nicht wieder öffenbar sind. Keine Frage, die Standardkabelbinder aus dem Baumarkt fallen in diese Kategorie, aber ist gibt auch viele Varianten die wieder öffenbar sind. Ich nutze ganz gerne die “Speedy Tie” von HellermannTyron in schwarz. Diese sind sehr robust, schnell zu lösen und durch ihre Breite relativ Komfortabel und schneiden nicht so schnell ein. Auf deren Herstellerseite gibt es noch viele andere Varianten zu denen ich allerdings nichts sagen kann. http://www.hellermanntyton.de/site/produkte/kabelbinder-loesbar?pageSize=100

    • Das wusste ich nicht, das es sogar solche Kabelbinder gibt. Also ergänzend: Keine Kabelbinder nutzen, welche sich nicht wieder öffnen lassen und die entsprechenden o.g. Kriterien erfüllen. Danke für Dein Feedback, Paul.

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