Welche Bereiche es in weiblich geführten Beziehungen gibt – und in welcher Du Dich gerade befindest!

Es gibt verschiedene Stufen und Ebenen einer weiblich geführten Beziehung.

Man findet recht gut heraus, welche Ebene man selbst erreicht hat und wo es wohl in Zukunft hin gehen wird. Und was man auch selbst möchte.

Ob nun eine klassische Rollenverteilung, in der die Frau den Haushalt schmeißt und der Mann das Geld verdient oder aber in der der Mann in allen Bereichen der Frau zu gehorchen und sich ihrem Willen zu richten hat.

In welche Richtung man sich bewegt entscheidet jeder für sich selbst. Auch, in welcher der Ebenen man sich selbst befindet.

Manchmal ist es bei einigen nur ein Kopfkino, manchmal lässt man sich bei den Formulierungen im Netz ein wenig irritieren.

Daher versucht man manchmal auch die verschiedenen Formen zu unterscheiden. Man beginnt mit Ebene 1 – und endet bei Ebene 4. Meist entwickeln sich die verschiedenen Stufen über Jahre hinweg.

Bevor Du Dich mit den Ebenen beschäftigst, solltest Du Dich erst einmal über die FLR im Allgemeinen schlau machen. Hier erfährst Du mehr dazu.

Ebene 1: Die leichte Führung

Natürlich setzt man erst einmal das Interesse der Frau gegenüber einer FLR voraus.

Bei dieser Ebene gibt es noch keine wirklichen Regeln oder gar Absprachen zwischen beiden Partnern. Die Frau sollte sich erst einmal in die Situation hinein fühlen und schauen, wie der Partner ihrem Wort Folge leistet.

Viele Frauen bevorzugen eine klassische Beziehung, in der man sich auf Augenhöhe bewegt, man die selben Interessen verfolgt und einmal die Woche Sex vollzieht. Und wieso? Weil es ein klassisches Bild in der Gesellschaft ist.

Im Umfeld, bei Freunden, bei Eltern, bei Kollegen – überall das selbe Bild. Daher lebt man es selbst genau so aus. Die Medien betrachten dieses Bild ebenso als normal.

Früher hatte der Mann das sagen, der Mann kontrollierte und seinen Anweisungen war Folge zu leisten.

Gerade deshalb haben viele Frauen gegenüber einer weiblich geführten Beziehung eher eine ablehnende Haltung. Aber manche Frauen sind dem Thema gegenüber dennoch offen.

Sie wollen kleine Schritte gehen. Sie sind dem Thema offen gegenüber, weil sich ihr Mann, den sie lieben, es wünscht. So erlaubt sie ihm oft mehr Arbeit im Haushalt zu übernehmen oder aber sie mehr zu verwöhnen.

Betrachtet man es aus der Sicht der Frau, hat sie schon einen großen Schritt getan. Dennoch ist sie dem Gedanken gegenüber eine FLR zu führen noch nicht wirklich aufgeschlossen.

Aus der Sicht des Mannes geht sie einen Schritt in die richtige Richtung.

Egal ob es nun aus Liebe oder aus Überzeugung stattfindet. Wenn beide Partner es wollen und es zumindest versuchen ist es ein guter Schritt.

Ebene 2: Die Führung

Erreicht man diese Ebene wollen Frauen oft den Nutzen aus dieser Position ziehen.

Probiert man die erste Ebene gemeinsam aus stellt man als Frau schnell fest, dass es eine angenehme Lage ist, wenn er kocht oder putzt und sie verwöhnt. Meist spielen spezielle sexuelle Vorlieben oder Praktiken noch keine große Rolle.

Viele Frauen nehmen die Wünsche ihres Partners sehr ernst. Oder zumindest versuchen sie es und recherchieren zunächst ein wenig. Manchmal sind sie aber auch überzeugt, dass Frauen in bestimmten Bereichen schlichtweg besser sind als Männer.

Und gerade dann ist es eine gute Position für eine FLR.

In dieser Ebene gibt man dem Partner Aufgaben oder lässt sich verwöhnen, wissen aber oft noch nicht, warum man den Mann denn auch bestrafen sollte.

Fetische lebt man in dieser Ebene noch nicht aus, aber es kann bereits ins Sexualleben einbezogen werden. Die Frauen haben oft schon mehr Interesse an einer FLR.

In dieser Ebene versucht man auch herauszufinden, ob eine FLR überhaupt etwas für einen selbst ist. Ihr ist der Partner sehr wichtig und das vertieft die Beziehung. Dennoch ist sie noch nicht sicher, ob diese Art von Beziehung überhaupt funktionieren kann.

Ebene 3: Die offizielle FLR

Das Interesse der Frau gegenüber einer FLR steigt und auch die Bereitschaft in mehr Bereichen der Beziehung zu entscheiden.

Bereiche wie z.B. das Sexleben, Geld, Kleidung und mehr werden von der Frau entschieden – und zwar für beide Partner.

In dieser Stufe erst bringt sich die Frau in das Geschehen ein und die Männer haben ihre Rolle akzeptiert. Die Frau verfügt außerdem über ein Kontrollbedürfnis und ausreichend Fantasie. Sie weiß, wie sie ihn zu führen und zu bestrafen hat.

Manchmal interessieren sich auch Freunde oder bekannte für dieses Thema und man kann sich darüber austauschen.

Entgegen dem klassischem Rollenbild wird der Mann keusch gehalten und verwöhnt und unterstützt seine Frau in allen Lebenslagen. Allerdings gibt die Frau ebenso viel an ihren Partner zurück.

In dieser Ebene haben auch eventuelle Fetische eine wichtige Bedeutung innerhalb der Beziehung.

Die Frau genießt ihre Position und lässt sich verwöhnen. Ihre eigenen Vorlieben lässt sie ebenso mit einfliessen. Ihr Interesse an ihrem Partner wächst und das wird sie ihm auch vermitteln. So zum Beispiel sind Pläne für die Zukunft keine Seltenheit.

Aus der Sicht des Mannes wird eine sehr befriedigende Beziehung geführt, da er glücklich und stark an sie gebunden ist. Seine Vorlieben werden nur mit ihrer Erlaubnis und ihrem Willen umgesetzt und gelebt.

Ebene 4: Die extreme FLR

Sexuelle Wünsche und Fantasien finden auf dieser Ebene viel mehr Anklang.

Dennoch lässt sich diese Stufe leider nur schwer beschreiben. Sie ist die intensivste und vielfältigste dieser Stufen.

Die Frau übernimmt die Rolle des klassischen Mannes und behandelt ihren Partner wie ein Objekt, wie ihren Sklaven oder sogar wie ein Tier. Ihre Vorlieben können auch zu Bondage und SM-Spielchen reichen.

Es ist genau so gut möglich, dass sie sogar Sex mit anderen Männern hat und ihr Partner dabei zusehen oder sogar unterstützen muss. Oder dass sie jedes gesprochene Wort von ihm kontrolliert oder ihm das sprechen ohne Erlaubnis ganz untersagt wird.

Außenstehende können nicht verstehen, dass man genau so seine Beziehung leben und erleben möchte, sie genau so genießt. Sie können sich diese Art von Beziehung auch nicht vorstellen. Frauen vor allem fühlen sich sehr oft schuldig, wenn sie ihrem Partner weh tun.

Eine extreme FLR kann aber auch den Nachteil hegen, das eine Beziehung zerstört werden kann.

Die Frau hat in dieser Variante viele Möglichkeiten. Sie kann ihren Partner ganz nach ihren Wünschen formen und für ihn ist es das Paradies. Sie kann ihre Wünsche nach einer Kontrolle oder speziellen sexuellen Vorlieben aber auch zu ihren Gunsten ändern. Manchmal auch indem sie mit anderen Männern Sex hat.

Er wird keine andere Beziehung mehr wollen und ist völlig an sie gebunden. Er bekommt zwar nicht alles, was er verlangt, aber ist dennoch sehr glücklich.

In welcher Stufe lebst Du mit Deinem Partner? Schreib es in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

9 COMMENTS

  • Guten Tag Lady Julina!

    Zuerst mal vielen herzlichen Dank für Ihre aufschlussreichen Beiträge zum Thema FLR.

    Sie haben es damit geschafft, meine Neigungen auf den Punkt genau zu treffen. Ich bin devot und maso, und ich würde mir wünschen, dass meine Ehefrau diese Neigungen unterstützt, indem sie unsere von Liebe und Zärtlichkeit bestimmte Ehe in eine FLR überführt.

    Sie kennt meine Wünsche, ist aber bisher nur kaum darauf eingegangen, so dass ich nicht sagen kann, ob sie Gefallen daran findet und die Vorzüge einer intensiveren FLR überhaupt genießen möchte.
    Wir befinden uns nach Ihrer Systematik also noch etwas unterhalb der 1. Stufe.

    Es würde mich wirklich sehr glücklich machen, meine Frau von einer FLR überzeugen zu können und im Lauf der Zeit die 4. Ebene zu erreichen, mit totaler Kontrolle, Abhängigkeit, Abstrafungen und Demütigungen, wenn möglich allerdings ohne Cuckolding.

    Dabei sehe ich aber ein ganz großes Problem, das mich bisher davon abhält, meine Frau um eine intensivere FLR zu bitten: Wie Sie feststellen, besteht bei einer extremen FLR die Gefahr, dass eine Beziehung zerstört werden kann.

    Haben Sie vielleicht bitte einen Tipp, wie man diese katastrophalen Folgen vermeiden und trotzdem eine FLR der 4. Stufe leben kann?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und respektvolle Grüße
    h

    • Hallo Herbert! Vielen Dank für deine Nachricht. Vielleicht kannst du ihr ja einfach mal meine Beiträge zeigen. Vielleicht kann sie sicher trotzdem dafür begeistern. Ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert! Man steigert sich ja dann gemeinsam etwas langsam Schritt für Schritt und geht dann gemeinsam etwas weiter. Aber nicht mit den Hammer drauf einschlagen! Lieber ganz langsam und behutsam sonst kann es nur nach hinten losgehen. Einen Tipp? Naja ich bin persönlich der Meinung das man, wenn man sich tatsächlich langsam steigert und bei eins anfängt und bei vier aufhört, die schlimmsten Folgen weitestgehend verhindern kann. Wenn man jetzt zusammenwächst und zusammen aufbaut.

  • Viele Männer sollten sich meiner Meinung nach davon lösen, devote Fetische in einer heterosexuellen Beziehung aktiv leben zu wollen. Die meisten Fetische sind doch nur Ersatzhandlungen für eine “normale” sexuelle Beziehung. Eine Affaire, wo die Frau dominant ist, hatte ich schon einige Male. Die “devoten” Männer müßen sich klar machen, dass ein Interessensaustausch statt finden muß um seine devote Ader nausleben zu können. Keine “normale” Frau steht auf devote Männer, d. h. mehr als, dass die Frau den Fetisch des Mannes aus Eigenkalkühl befriedigt, sollte Mann nicht erwarten. Um also eine dominate Frau zu finden, sollte Mann nicht irgendwelche Fetischkontaktseite aufrufen, sondern Seiten wie zum Beispiel Altersvorsprung.de. Dort läßt sich die 55-jährige Frau darauf ein den dominten Part zu spielen, weil sie im Gegenzug freie Verfügung über einen 25-jährigen Männerkörper erhält (Interessensaustausch).

    • Das ist eine Ansicht, die ich kaum vertreten kann. Denn ich weiß bereits seit vielen Jahre, das ich dominant und sadistisch veranlagt bin. Und nicht nur so tue als ob. Und ich weiß auch meiner Vorteile dadurch. Aber für andere kann ich nicht sprechen, außer für meine Mutter. Ich glaube, die hält meinen Vater noch immer im Käfig gefangen 😉

  • Hi,

    ich habe in den letzten tagen intensiv mit meiner lieben Frau gesprochen und ihr davon erzählt das ich gerne keusch gehalten werden möchte. Wenn ich erklären müsste warum ich das getan habe, ich möchte einfach gerne von ihr kontrolliert und auch erniedrigt werden und ich halte es für richtig, da ich sehr viel heimlich masturbiert habe, obwohl ich eine extrem attraktive und tolle Frau geheiratet habe. Es fühlt sich falsch an wie ich mich verhalten habe und ich finde man sollte es ändern. Fühle mich auch zu schwach um es aus eigener Kraft zu schaffen. Durch meinen extremen Fussfetisch habe ich allerdings große Angst sie zu verlieren, da eine FLR im Zusammenhang mit Fussfetischismus und Keuschhaltung nur Nuancen vom Cuckolding entfernt ist. Vor allem sind die Gedanken da, wie bei sehr vielen Männern, könnte es aber niemals real ausleben.

    Es ist halt so, dass sie einen Peniskäfig anlegen möchte, es sehr interessant findet und wir zudem eine massive Schippe drauf gelegt haben was meinen Fetisch betrifft. Wir haben Dinge ausprobiert, die wir vorher nie ausprobiert haben. Zb. haben wir mittlerweile einen separaten WhatsApp Channel für Befehle und Fotos, sprich wenn ich erregt bin muss ich ihr es zeigen per Foto, oder wenn ich ihre Socken benutzen soll.

    Mir ist das Ganze sehr sehr peinlich, habe große Angst mein Gesicht zu verlieren, da ich im RL eher der domiante Macho bin. Ich weiß auch, dass das alles viel zu schnell geht, aber sie sagt es sei alles absolut okay und kein Problem. Noch nie zuvor musste ich vor ihr an ihren Socken oder Füßen riechen und es war erniedrigender als erwartet, da sie laut loslachen musste. Musste mich das erste Mal auf den Boden legen während sie ihre tollen Füße (extrem schön) durch mein Gesicht rieb. Auch als sie danach oben ins Bett ging schrieb sie mir das sie ihre Socken vergessen hat, forderte mich auf daran zu riechen und reinzuspritzen und ihr schnell ein Beweisfoto zu schicken.

    Im Grunde ist es genau das, was ich mir immer gewpünscht habe, wirklich genauso… Fühle mich extrem erniedrigt aber zu gleich sehr glücklich und vor allem erleichtert, da wir meinen Fussfetisch immer nur sehr bedingt ausgelebt haben. Ich will sie aber unter keinen Umständen verlieren, habe so große Angst, und das Bild ist einfach festverankert. Ein Mann mit Peniskäfig, der an ihren Füßen oder Socken riechen muss (Befehle befolgt) und logischerweise ein anderer Kerl der sich wie ein echter Mann um sie kümmert.

    Sie wird auch immer spontaner und blüht voll in ihrer Rolle auf, eben musste ich ganz spontan 10 Liegestütze machen und sie zog blitzschnell einen ihrer Socken aus und legte den Fuss an meinen Kopf, so das ich bei jeder Liegestütze den Fuss küssen musste…

    Bin heftig durch den Wind, sind 35, seit 13 Jahren ein Paar. Hatte immer das Gefühl, das ich Probleme beim Sex habe, eventuell zu schnell kommen usw. allerdings sieht sie das absolut nicht so, und wahrscheinlich hat sie damit auch Recht. Es ist gut möglich, dass ich mir das eingeredet habe um mich selber zu erniedrigen…

    Kann hier jemand einen Rat geben ?

    Ist es möglich, dass sie mich nciht mehr als Mann sieht, wir durch die Keuschhaltung und dem Fetisch in der FLR gar keinen Sex mehr haben ?

  • Unsere Beziehung würde ich in die Stufe 2 einordnen. Meine Frau (seit 26 Jahren) hat von Anfang an ganz selbstverständlich die Führung übernommen … Freizeit … Urlaub … Finanzen. Ich habe es immer genossen. Bei der Sexualität gibt es keine besonderen Spielchen außer dem einen oder anderen festen Griff ihrerseits, aber sie bestimmt das “ob”? Eigentlich hat Sie selbst irgendwie immer noch Angst vor der eigenen Courage.

    • Aber ihr lasst Euch über die Jahre hinweg immer mehr und mehr fallen und erlebt mehr und mehr zusammen und das ist auch das spannende daran….

  • hallo herrin julina,

    bei uns würde ich sagen trifft stufe 3 zu.mit tendenz zu stufe 4, da ich nicht nur eusch gehalten werde ,sondern seit dem 16.09.2012 auch nicht mehr eindringen darf.auch auf andere art werde ich nicht mehr befriedigt von meiner herrin. mir bleibt alleine die option “wäschekorb” und gelegentlich ein auslaufen unter zeitvorgabe (max.30sekunden) auf den stiefeln meiner eheherrin ,zum vergnügen.
    das reicht mir aber auch völlig aus muß ich sagen. früher erreichten wir z.b. keuschhaltungsphasen von über 14monaten am stück. dann durfte ich plötzlich und unvorbereitet mei würmchen an ihrem stiefel reiben ,während meine herrin von 30 rückwärts zählte.
    was den alltäglichen rest betrifft, wie geld oder entscheidungen,so obliegt das ausschließlich meiner herrin.sie fragt zwar auch nach meiner meinung,aber mehr als diese zum besten geben ist nicht mehr drin.entscheide tut alleine sie.
    ein leben ohne flr könnte ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen.in einer beziehung sollte immer die frau die hosen anhaben, nie der mann.

    viele grüße,
    ehesklave peter
    (herrin cindys eigentum)

    • Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Das klingt nach einem herrlichen und wirklich wunderbarem Leben, mit dem sowohl Cindy, als auch Du Peter glücklich seid.

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